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  • Absolut Anna

Die Wahrheit tut weh...

Eine Zeit lang kann es gut gehen. Wir können uns ein X für ein U vormachen, wenn wir uns richtig anstrengen. Wir können uns einreden, dass alles gut ist und die Augen verschließen und einfach weitermachen. Aber wie lange? Wie lange können wir uns selbst belügen? Wie lange können wir die Anzeichen ignorieren? • • Ich glaube wir kennen es alle und haben es selbst schon mal erlebt, dass man eine unangenehme Tatsache nicht wahrhaben möchte. Man geht der Konfrontation aus dem Weg, sucht Ausflüchte und Ausreden nur um dem Unausweichlichen nicht direkt zu begegnen. Manchmal müssen wir uns aber eingestehen, dass es die Umgehungstatktik nicht besser macht. Sie lässt uns nur noch länger leiden. Sie lässt uns länger bangen, hadern und bringt uns an den Rande der Verzweiflung.

Manchmal muss man aber den Tatsachen ins Auge sehen und die Wahrheit annehmen. Auch wenn sie schmerzt.

Weh tut und uns erstmal glauben lässt, nicht weiter machen zu können.

Aber es geht weiter. Immer.

Vielleicht anders, aber deswegen nicht schlechter. Wenn wir es schaffen ehrlich zu uns selbst zu sein, können wir uns selbst helfen. Uns selbst heilen.

Ich hatte im November 2013 einen Gehörsturz. Ich musste blutverdünnende Medikamente nehmen, Cortison und habe seitdem ein teilweise unangenehmes Fiepsen im Ohr, auch Tinnitus genannt.

Seit ein paar Tagen höre ich auf dem rechten Ohr wieder nur dumpf. Metallisch verzerrt, wie unter einer Glocke. Ich habe es ignoriert, dachte es wäre nur eine Begleiterscheinung der letzten Erkältung, aber tief in meinem Inneren WEISS ich, dass ich mir vielleicht ein bisschen viel zugemutet habe in den letzten Wochen. Ich bin auch nur ein Mensch und kann mich nicht verteilen. Ich kann nicht 100 Dinge zu 100% machen. Das ist nicht menschlich. Ich habe meine Grenzen, auch wenn ich diese oftmals nicht wahrhaben möchte. Aber damit tue ich mir nicht gut.


Ich muss ein bisschen abgeben, muss auch mal NEIN sagen, wenn es eben nicht mehr geht.

Ich darf nicht immer denken, dass ruhiger weniger oder minderwertig bedeutet. Ich muss meinen eigenen Anspruch vielleicht auch etwas reduzieren.

Aber aus den eigenen Gewohnheiten rauszukommen ist wohl die größte Herausforderung.

Egal wie, ich muss auf meinen Körper hören und es abklären lassen. Und ich muss mir auch Auszeiten gönnen. Ich bin voll berufstätig, habe ein großes Haus das auch eine gewisse Aufmerksamkeit einfordert, bin Mama, habe eine Verantwortung meiner Familie gegenüber und ich versuche mit meinem Blog und meinem Account auf Instagram meiner Passion nachzugehen und nebenbei unser, MEIN Business voranzubringen.

Dabei ist jeder Part kräftezehrend und fordert einem viel ab. Und so langsam muss ich mich entscheiden, wie ich meine Ressourcen verteile. Was geht und was nicht. Und wenn dann vielleicht etwas liegen bleibt, dann ist es so. Denn ich bin auch nur ein Mensch. Und wir sollten alle beherzigen, dass wir nur eine Gesundheit, einen Körper und ein Leben haben. Mutet Euch nicht zuviel zu, habt auch die Courage einmal NEIN zu sagen. Recht machen kann man es sowieso nicht alles, also setzt Prioritäten.

Achtet Eure Gesundheit. Achtet Euer Leben. Achtet auf EUCH!

xoxo, Eure 𝒜𝓃𝓃𝒶


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